
Christian Pflaum
Zweiter Vorstand
Caritas-Verbandszentrale
Wörthstraße 4
76133 Karlsruhe
Telefon: (0721) 92 13 35 - 14
Fax: (0721) 92 13 35 - 27 14
E-Mail: c.pflaum@caritas-karlsruhe.de
Sehr geehrte Interessenten, hier zum Herunterladen:

- Infos über den geplanten Pflegebereich des Seniorenzentrums Daxlanden (749kB)

- Infos mit Antwortkarte von der Sparkasse Karlsruhe zum geplanten Betreuten Wohnen (5,5MB)
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Vom Hauptbahnhof fahren Sie mit der Straßenbahnlinie 6 (Fahrtziel Daxlanden) oder Linie 4 (Fahrtziel Waldstadt) bis zur Haltestelle Europaplatz. Von dort gehen Sie die Karlstraße weiter über die Kaiserstraße bis zur Stephanienstraße. Hier gehen Sie rechts. Die nächste Straße links ist die Wörthstraße. Nach circa 200 Metern finden Sie auf der linken Seite die Verbandszentrale.
Verbandszentrale
Wörthstr.4
76133 Karlsruhe
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Neubau des Pflegeheims St. Bernhard
Der Caritasverband Karlsruhe ist Besitzer und Betreiber des Pflegeheims St. Bernhard im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel. Aufgrund des hohen Alters und der mangelnden baulichen Flexibilität stellte der Landeswohlfahrtsverband 2002 fest, dass eine dringend anstehende Sanierung des Hauses nicht möglich ist und ein öffentlich geförderter Ersatzneubau angestrebt werden kann. Aufgrund der hohen Dichte von Pflegeheimen in Grünwinkel ist die Errichtung eines Ersatzneubaues unmittelbar an diesem Standort auch nicht zu empfehlen.
Der geförderte Ersatzneubau des Pflegeheims St. Bernhard in Daxlanden hat für seine Bewohner(innen) und für die Stadt unter anderem folgende Vorteile:
- In Daxlanden existiert bisher noch kein Pflegeheim, sodass eine wohnortnahe Versorgung der Daxlandener Bevölkerung möglich wird.
- Durch eine öffentliche Förderung des Ersatzneubaus ist im Gegensatz zur rein privaten Finanzierung eine günstigere Miete gesichert.
- Durch die Errichtung eines Ersatzneubaus bei zeitgleicher Schließung des bisherigen Pflegeheims St. Bernhard in Grünwinkel bleibt die Pflegeplatzzahl in Karlsruhe unbeeinflusst, d.h. es entstehen keine zusätzlichen Pflegeplatzkapazitäten.
- Durch die Realisierung des Pflegeheimes in Form von Hausgemeinschaften wird die Pflegeinfrastruktur durch eine Angebotsform ergänzt, welche in dieser Form in Karlsruhe noch nicht besteht.
- Durch die unmittelbare Einbindung der Bürgerschaft und die Bündelung von offenen, ambulanten und teilstationären Leistungen in Form eines Verbundkonzepts wird ein quartierbezogenes Altenhilfezentrum für alle Einwohner des Stadtteiles Daxlanden geschaffen.
Leitgedanken und Ziele
Das Wohn- und Pflegezentrum in Daxlanden wird über
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sechs familienähnliche Hausgemeinschaften mit insgesamt 72 vollstationären Pflegeplätzen mit integrierter Kurzzeit- und Verhinderungspflege,
Die Aufteilung des geplanten Neubaus - eine Beratungsstelle und Nachbarschaftsbüro,
- ca. 35 barrierefreie Servicewohnungen,
- einen öffentlichen Begegnungsbereich mit Mittagstisch für die Mieter der Servicewohnungen, Besucher und auch die Bewohner der Pflegeeinrichtung
verfügen.
Hausgemeinschaften – Die vierte Generation im Pflegeheimbau
Die Hausgemeinschaft, der auch als "Vierte Generation im Pflegeheimbau" bezeichnete Pflegeheimtyp, zeichnet sich durch eine "familienähnliche" Wohnlichkeit, Kleinteiligkeit der Wohngruppen und eine sehr hohe Betreuungsqualität aus. Erreicht wird dies durch kleine, für die Bewohnerinnen und Bewohner überschaubare Betreuungsgruppen und den Abbau möglichst aller zentralen Versorgungseinrichtungen, beispielsweise der Zentralküche. In jeder Wohngruppe wird also eigenständig gekocht, die Hauswirtschaft organisiert und der Tag gemeinsam verbracht.
Verantwortlich für die Tagesgestaltung sind die Alltagsbegleiterinnen. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und häufig
auch mit deren Angehörigen managen sie den Haushalt und unterstützen die Mitarbeiter der Fachpflege. Durch die Rückführung der hauswirtschaftlichen Tätigkeiten
in das direkte Lebensumfeld der Bewohner ist nicht nur mehr Personal für eine persönliche Ansprache verfügbar, sondern auch
der Alltag wieder mit Aufgaben und Leben erfüllt. Hiervon profitieren Bewohner mit eingeschränkter Alltagskompetenz (demenzielle
Erkrankungen) in besonderem Maße, die auf Tagesstrukturierung und einen direkten Kontakt zu einer Betreuungsperson angewiesen
sind. Aus diesem Grund hat sich die Hausgemeinschaft zu Beginn ihrer Entwicklung insbesondere als geeignete Wohnform für diese
Personengruppen etabliert. Allerdings setzt sich das Hausgemeinschaftsprinzip zunehmend auch als Alternative zu herkömmlichen
Pflegeheimkonzepten und in ambulant betreuten Wohnprojekten durch.
Förderung
Ministerrat beschließt Pflegeheimförderprogramm 2010
Auch unser Ersatzneubau für das Pflegeheim St.Bernhard im Stadtteil Daxlanden wird gefördert! Weitere Informationen zum Ministerratsbeschluss

