Beiertheimer Tafel

Über 10% der Bürger in der Bundesrepublik Deutschland leben unterhalb der Armutsgrenze, darunter eine Million Kinder und Jugendliche. Andererseits werden 20% aller produzierten Lebensmittel weggeworfen.

Tag für Tag werden in Deutschland Lebensmittel vernichtet:

  • Kühlwagen vor Tafel

    Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern
  • Brot und Backwaren, die sich am Herstellungstag nicht verkaufen ließen
  • Lebensmittel, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, vor allem aus Supermärkten
  • Einwandfreie Ware aus Produktionsüberschüssen

Was wir tun:

Die Mitarbeiter(innen) der Beiertheimer Tafel holen diese Lebensmittel aus dem Einzel- und Großhandel, von Supermärkten oder Bäckereien nach Vereinbarung ab. Sie sortieren diese und verkaufen sie im Tafel-Laden kostengünstig an Menschen mit geringem Einkommen.   

Unsere Kunden sind ...

  • Bezieher(innen) von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Grundsicherung
  • Personen mit geringem Einkommen bzw. in besonderen finanziellen Notlagen

Gemüse

Zum Einkaufen berechtigt ein Kundenausweis, der im Büro der Beiertheimer Tafel, Marie-Alexandra-Straße 35, ausgestellt wird.

Mitzubringen sind dafür Einkommensnachweise wie z. B. Rentenbescheid, Bescheide über Arbeitslosengeld bzw. Grundsicherung und ein Lichtbild.

Der Kundenausweis der Beiertheimer Tafel wird  bei jedem Einkauf benötigt. Bei Wegfall der Bedürftigkeit ist der Kundenausweis unaufgefordert zurück zu geben. Damit folgt die Beiertheimer Tafel den Regeln der Gemeinnützigkeit, die ihr vom Finanzamt zuerkannt wurde.

Beiertheimer Tafel