Karlsruhe (CV). Wie können Frauen ihre eigenen Grenzen besser wahrnehmen, sich in schwierigen Situationen behaupten und sich vor Gewalt schützen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Bewohnerinnen der Landeserstaufnahmestellen Karlsruhe (LEAs) in einem Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs.
Im Rahmen des Gewaltschutzes hat der Caritasverband Karlsruhe den Kurs organisiert, in dem es neben praktischen Übungen darum ging, sich auch in herausfordernden Alltagssituationen behaupten zu können. Die Teilnehmerinnen erhielten Impulse, um Gefahrensituationen besser einzuschätzen, Handlungsmöglich-keiten zu entwickeln und ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken. Denn gerade für Frauen mit Fluchterfahrung, die in Gemeinschaftsunterkünften leben und sich in einem fremden Land zurechtfinden müssen, ist ein wirksamer Gewaltschutz von besonderer Bedeutung.
Das niederschwellige Angebot leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Gewalt und zur Stärkung des Gewaltschutzes in Karlsruhe. Damit möglichst viele Frauen an dem Angebot teilnehmen konnten, hat der Fachbereich "Migration und Integration" der Caritas Karlsruhe ergänzend eine ehren-amtliche Kinderbetreuung während des Kurses organisiert.
Informationen
Fachbereich Migration und Integration, Marian Palaga, Tel. 151 1886 4503, migrationundintegration@caritas-karlsruhe.de, www.caritas-karlsruhe.de